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Kultur

„Triebkräfte der Erde“

Jeder der beiden Künstler interpretiert das Thema der Ausstellung auf seine eigene Art und Weise. Martin Gensbaur greift auf eine Bildreihe zurück, die er in den 90er Jahren begann und vor etwa 15 Jahren beendete. Die „Triebkräfte der Erde“ zeigen sich in den großformatigen Ölbildern an einem Baumstamm im Licht. Baumbilder ohne Wurzel und Krone, ohne Laub. Es sind Ausschnitte der Natur, direkt vor dem Motiv in der Umgebung Dießens entstanden. Christoph Franke zeigt aktuelle Arbeiten aus seinen Serien „Tree Crowns“, „Stamm“ und „Daydream & Nightwalk“. Franke spürt dem Naturlebewesen Baum und seinen Kräften nach. Im visuellen Kontrast begegnen sich malerische und graphisch anmutende Fotografien. Die abstrahierende Darstellung verbindet die Arbeiten mit einem ungewohnten Blick auf scheinbar bekanntes um uns.

Begleitend zur Ausstellung erschien im Münchner Kunstverlag Scaneg die fünfte Ausgabe der Schriftenreihe „Das Kunstfenster“, (ISBN: 978-3-89235-245-7). Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 8. September, zu sehen. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 19 Uhr und nach Vereinbarung. Finissage am Sonntag, 8. September, 16 Uhr. (pm)

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