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Soziales Zentrum von Utting

Jahreshauptversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr – Josef Klingl aus dem aktiven Dienst verabschiedet

Verabschiedet aus dem aktiven Dienst wurde aufgrund der Altersgrenze von 65 Jahren Josef „Beppo“ Klingl. Klingl war Zugführer und kann auf 46 unfallfreie Jahre zurückblicken. Dass er nun in den „Ruhestand“ geschickt wird, gefällt ihm nicht, betonte er gegenüber dem Ammersee Kurier. Zwar würde er von Einsätzen absehen, jedoch bliebe drumherum noch viel zu tun, was er leisten könne, so zum Beispiel Gelände absperren. „Senioren wie ich sind zuhause, während sich junge Berufstätige oft nicht im Ort befinden, wenn der Alarm geht“, so Klingl, für den Bürgermeister Josef Lutzenberger noch eine Überraschung bereithielt: Klingl darf künftig den Titel „Altbürgermeister“ tragen. Klingl kam 1990 in den Gemeinderat und war von Oktober 1994 bis Mai 2008 Bürgermeister in Utting. Lutzenberger lobte die Feuerwehr als „soziales Zentrum von Utting“. Auch deshalb befürworte der Gemeinderat gern die Anforderungen der Feuerwehr, denn „sie meldet nicht mehr an, als sie braucht, und es sind stets gut durchdachte Anforderungen.“ Da die Frauenquote bei der Wehr steigt, werden heuer zusätzliche Damenduschen gebaut, und die Fassade wird neu gestrichen. In der Vergangenheit hat das Feuerwehrhaus eine neue Brandmeldeanlage erhalten, es wurde auf Erdgas umgerüstet und erhielt eine neue Schließanlage. Die Feuerwehrjugend ist momentan 17 Personen stark. Acht Feuerwehrleute wurden verpflichtet, davon fünf aus der Jugend und drei Quereinsteiger. Dabei handelt es sich auch um Neu-Uttinger, die auf diese Weise Anschluss im Ort finden wollen, was Florian Hoffmann sehr begrüßte. Beim Rückblick auf die vielen Aktivitäten, die der Feuerwehrverein unter Leitung von Josef Klingl auf die Füße gestellt hatte, wie Rodeln oder eine Berlinfahrt, zeigte sich, dass dieser die Gemeindespende gut genutzt hatte. Ein Vertreter der Jugend bedankte sich explizit für das tolle Programm. Neben zahlreichen Ehrungen durfte Hoffmann auch einen Vorgeschmack auf das kommende Programm geben: So wurden im Feuerwehrhaus 1800 Dias aus der Zeit ab 1970 gefunden, die zum Teil in einer Show gezeigt werden sollen unter dem Motto „Feuerwehr anno dazumal“.

Von Dagmar Kübler

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