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Schondorf setzt auf Öko-Strom

Rückgang vom Stromverbrauch bei Straßenlaternen

Der derzeitige Anbieter erwies sich erneut als der preisgünstigste, wenngleich die Gemeinde eine Steigerung beim Strompreis hinnehmen muss. Die Preise liegen bei 6,25 Cent pro Kilowattstunde für die GL und 5,5 Cent für die Straßenbeleuchtung. Bezogen wird zu 100 Prozent Ökostrom. Vorteilhaft sei der Rückgang beim Stromverbrauch der Straßenlaternen durch die Umstellung auf LED, so Bürgermeister Alexander Herrmann. Diese verbrauchen weniger Strom und sind zudem dimmbar. Ab zwei Uhr nachts wird um 50 Prozent reduziert.

Der Investor, der das Prix-Gelände bebauen wird, will dort eine eingeschossige Containeranlage als Raum für Verkaufsgespräche aufstellen sowie ein Bauschild für Werbezwecke. Der Gemeinderat gab hierzu seine Zustimmung.

Aus der Rechnungsprüfung sind einige Anregungen an die Verwaltung hervorgegangen. Darüber berichtete Helga Gall. So wird die Feuerwehr künftig Streusalz beim Bauhof holen und nicht mehr separat bestellen. Kritisch gesehen wurden auch Luftfilterbestellungen für das Rathaus. Für die Verkehrsüberwachung des fließenden Verkehrs seien in zwei Quartalen 3 400 Euro angefallen. Das Defizit solle betrachtet und über eine Fortführung nachgedacht werden. Auffällig waren auch Preissteigerungen bei Baumpflegemaßnahmen. Teilweise wurden diese doppelt so teuer abgerechnet als angeboten, da zusätzliche Arbeiten auf Regie ausgeführt worden waren. Herrmann erklärte dazu, dass Begutachtung und Pflege eines Baumes von unterschiedlichen Personen durchgeführt werde. Die Begutachtung erfolge vom Boden aus, der Baumpfleger sehe von oben häufig genauer die notwendigen Arbeiten.

Jedoch zeigte sich auch der Bürgermeister nicht glücklich über die Kostensteigerungen: „Beim nächsten Mal soll das anders laufen.“

Von Dagmar Kübler

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