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Dießen

Kaiserwetter beim Marktsonntag

Zum Jubiläum gab es Lob von BDS-Präsidentin Gabriele Sehorz und Bürgermeister Herbert Kirsch

Perfekt organisiert wie immer vom Gewerbeverband Dießen, dem Ortsverband im BDS. Bereits ab sechs Uhr morgens waren Uschi Wacke und Erich Beausencourt mit ihrem Aufbauteam auf den Beinen, tatkräftig unterstützt vom Thomas Hackl, Gewerbereferent im Marktgemeinderat. Pünktlich um 10.30 Uhr spielte die Dießener Blasmusik auf und ein Mini-Festzug mit Ehrengästen, Bürgermeistern und Gemeinderäten bewegte sich runter zum „Dietz“ mit dem Goldenen Fisch.

Sowohl Gabriele Sehorz als auch Bürgermeister Herbert Kirsch betonten in ihren Grußworten, was eine Gemeinde wie Dießen liebens- und lebenswert mache: Das Gewerbe entscheide über die Lebensqualität und das Einkaufsverhalten der Bürger über die Lebendigkeit des Ortes. Der Dießener Gewerbeverband habe hier einen entscheidenden Anteil. Und solche Veranstaltungen wie der Marktsonntag mit geöffneten Geschäften im Zentrum seien eine besondere Visitenkarte für die größte Gemeinde am Westufer. Was den Besuchern in Dießen besonders gefällt, ist das bunte Rahmenprogramm. Nur Fieranten wie in anderen Orten seien langweilig, so die einhellige Meinung. Darum gab es auch bei der 20. Auflage des Marktes wieder viel Beifall für die Vorführungen des Heimat- und Trachtenvereins, der MTV-Turnjugend, des Ammersee-Sportvereins, der Kraftsportler von KravMaga, des FitnessCenters Ammerfit oder der Bauchtanztruppe UndaRhea. Und noch eine Besonderheit gibt es nur in Dießen: Die Gewerbeverband-Vorsitzende Uschi Wacke greift immer wieder selbst zum Mikrophon und bringt live jazzige und rockige Oldies zum Besten, instrumental begleitet von ihrem Mann Armin.

Der Gewerbeverband gibt auch jedes Jahr Dießener Organisationen und Institutionen ein Forum zur Darstellung. So gab es diesmal Infostände der AWO Arbeiterwohlfahrt, der Dießener Tafel, der Verkehrswacht Bayern, der Polizeiinspektion Dießen, der Tansania Kids und der Wasserwacht bis hin zum neuen CarSharing.

Wie immer war der „Überflieger“ Air-Emotion dicht belagert. Mutige konnten sich von einem Kran 40 Meter noch oben hieven lassen und das Spektakel aus der Vogelperspektive beobachten. Für die Kleinen standen Karussell, Hüpfburg, Riesentrampolin und die gefragten bunten Waterballs bereit, in denen man sich über ein riesiges Planschbecken strampeln konnte.

Von Quirin Gutbier

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