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Kultur

Ein gelungener Abend

Am Dienstag fand das Benefizkonzert des Heeresmusikkorps statt

Der derzeitige Präsident des Clubs, Stefan Kraus, bedankte sich am Dienstagabend bei den Musikern und dem Publikum im fast voll besetzten Theatersaal des Dießener Augustinums für die Unterstützung der Arbeit des LionsClubs, sozial schwächeren Gruppen zu helfen, in diesem Fall Jugendlichen und Kindern der evangelischen Kirchgemeinde Ammersee West.

Diese können so an den Freizeitmöglichkeiten und Fahrten, bei denen soziales Verhalten und Teamfähigkeit gestärkt werden, teilnehmen.

Wie es der Schirmherr der Veranstaltung, MdL Alex Dorow, in seiner kurzen Begrüßung dem Publikum gewünscht hatte, wurde es nicht nur wegen des erzielten Erlöses, sondern auch musikalisch ein gelungener, freudiger Abend.

Ein klassisches Bläserquintett brachte mit der Petit Suite von Debussy die Klangfarben impressionistischer Musik zu Gehör.

Als dann das Blechbläserensemble durch den Saal einzog, sprang die Freude der Musiker auf das Publikum über, auch beim Alpen-Boarischen und beim Showstück Farmer´s Tuba mit SS Feldwebel Vogel als glänzendem Solist.

Vor der Pause mit Histoire du Tango von Piazzolla ein anspruchsvoller Beginn durch das Klarinettenquartett und drei Stücke dreier unterschiedlicher Ensembles der freiwillig Dienstleistenden, A Song for Japan, der an die Katastrophe von Fukushima erinnerte, ein beeindruckender Tanz für Marimbafon und Schlagzeug und als ältestes Stück ein Trio für Holzbläser von Eler und der Ohrwurm Baby Elephant Walk von Mancini.

Insgesamt war es ein erfreulich erfolgreicher Abend. Vor allem auch Dank des freiwilligen Einsatzes der Kammerbesetzungen des Heeresmsikkorps Ulm und der Unterstützung der Sponsoren Darco, Kaiser Haustechnik Utting, dem Augustinum, das den Saal zur Verfügung stellte, der Sparkasse Landsberg-Dießen und den Vorverkaufsstellen Ammerseekurier und der Buchhandlung CoLibri. Ohne diese Sponsoren hätte das Konzert wohl kaum stattfinden können.

So konnte der Lions Club wieder einmal sein Motto „We serve, Wir dienen“, erfolgreich in die Tat umsetzen. Zum Schluss gab es noch einen erhebenden Moment mit der gemeinsam gesungenen Nationalhymne. (hf)

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