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Der „Himmel von Dießen“ wurde 280 Jahre alt

Mozarts Krönungsmesse zum Jubiläum des Marienmünsters am Sonntag

Der Gottesdienst fand im Rahmen der zweitägigen Feierlichkeiten anlässlich des 280-jährigen Jubiläums der Kirchenweihe statt. Am 7. September 1739 hat Weihbischof Jakob von Mayer aus Augsburg den Eröffnungsgottesdienst gehalten. Der Augustiner Chorherr Augustin Fastl aus Polling war so ergriffen, dass er von einem „neuen Himmel“ für Dießen sprach. Ein Kompliment, das heute noch gilt.

Die Hauptzelebranten beim 280-jährigen Jubiläum waren Diözesanadministrator Dr. Bertram Meier, der derzeit die Bischofsstelle in der Diözese Augsburg ausfüllt, und natürlich Hausherr Josef Kirchensteiner. Ihnen zur Seite standen die Ruhestandsgeistlichen Hans Schneider und Hans Huber.

Unter den vielen Ehrengästen saßen in Reihe eins Staatsminister und Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann, Ex-Minister Dr. Thomas Goppel, der Bundestagsabgeordneten Michael Kießling, der Landtagsabgeordnete Alex Dorow und dahinter Dießens Bürgermeister Herbert Kirsch.

Nach dem Einzug der Fahnenabordnungen aus der Region erlebten die Besucher die Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart, grandios inszeniert mit Orchester, großem Chor und Solisten von Stephan Ronkov. Für Bischofsvertreter Dr. Bertram Meier, seit Jahren mit Pfarrer Kirchensteiner befreundet, sei das Marienmünster ein wunderbarer Ort, „um Gott zu loben und zu preisen, was unser Amt ist.“ In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Herbert Kirsch, dass das unübersehbare Marienmünster für ihn Heimat bedeute.

Wenn an der Autobahn das Schild „Marienmünster“ auftauche, sei er daheim. Dr. Florian Herrmann, Staatskanzlei-Chef und Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, überbrachte die Glückwünsche von Ministerpräsident Markus Söder und sprach vom Marienmünster als einem „Kraftort für die ganze Region“.

Von Quirin Gutbier

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