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CSU Utting setzt auch auf Florian Hoffmann

Der LW-Kandidat wird gemeinsamer Bürgermeisterkandidat zweier Parteien

Deshalb habe man beschlossen, ihn ohne Ansehen der Fraktionen aufzustellen. Auch Hoffmann hob die Vorteile des Zusammenschlusses hervor: „Die CSU hat den Vorteil, dass man sie mehr kennt als die Ländlichen Wähler.“ Dennoch seien diese keine „No names“. „Die Ländlichen Wähler sind seit 1972 im Gemeinderat vertreten. Wir sind grad aus und eine feste Größe.“ 2008 habe ihn der damalige Bürgermeister Josef Klingl angesprochen, auf der CSU-Liste zu kandidieren. Damals konnte sich Hoffmann das jedoch nicht vorstellen. 2014 kandidierte er dann für die LW, zog in den Gemeinderat ein und wurde Referent für den Bauausschuss.

Das Amt musste er jedoch gemäß der Vorschriften wieder aufgeben, als er Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung wurde. Zwar betonte Hoffmann, dort den richtigen Platz für sich gefunden zu haben. Er bedauere jedoch, dass er im Bauamt nur vorbereiten, jedoch nicht lenken und führen könne: „Ich will das Ruder in die Hand nehmen.“

Wichtig ist Hoffmann das gute Miteinander über Parteigrenzen - das machte er erneut deutlich. Es gäbe viele Projekte in Utting und wenig Geld, man müsse an einem Strang ziehen. Eine Zuhörerin sagte, sie werde oft gefragt, ob Hoffmann nicht zu jung für das Amt sei. Hoffmann dementierte, verwies auf bereits Erreichtes und junge, erfolgreiche Politiker wie den österreichischen Ex-Kanzler Sebastian Kurz. Ihrer Freude über den gemeinsamen Kandidaten gab die Zweite Bürgermeisterin Uttings, Margit Gottschalk von der CSU/Bürgerliste, in einer spontanen Ansprache Ausdruck. Hoffmann sei geradlinig, strukturiert und kompromissbereit.

„Ich hoffe, dass es mit ihm keine Gräben mehr am Ratstisch gibt“, so Gottschalk. „Mit eurer Unterstützung wird das eine coole Geschichte für mindestens die nächsten sechs Jahre“, forderte Hoffmann zum Schluss die Zuhörer auf, ihm bei der nächsten Wahl ihre Stimme zu geben.

Von Dagmar Kübler

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