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Änderungen am Bebauungsplan Prix-Gelände

Neue Straßennamen werden bereits gesucht – Viele Vorschläge werden bereits gesammelt

Bürgermeister Alexander Herrmann sagte eingangs, dass aufgrund der nötigen Änderungen der Bebauungsplanentwurf noch einmal ausgelegt werden muss. Eine wesentliche Änderung in den Plänen betrifft den Brandschutz. Hier hatten mehrere Stellen angemahnt, dass die Feuerwehrzufahrt zur neuen Turnhalle der Wolfgang-Kubelka-Realschule sichergestellt werden muss. Herrmann erläuterte, dass in den ersten Planentwürfen noch ein Straßenstich entlang der Grenze zum Schulgelände und der Wohnbebauung eingeplant war, um hier Pellets für das zunächst vorgesehene Blockheizkraftwerk zu liefern. Da der Landkreis als Bauherr für die Realschule aber eine eigene Heizanlage vorzog, konnte dieses Blockheizkraftwerk nicht realisiert werden. Dieser Weg war auch als Feuerwehrzufahrt geplant gewesen. In einem Gespräch mit den Behörden wurde folgende Lösung erarbeitet: Die neue Feuerwehrzufahrt wird von Norden aus über die Ringstraße und die Fahrradpromenade geplant. Dafür wird die Kurve bei der Einmündung der neuen Fahrradpromenade neben der Bahnlinie einen größeren Radius bekommen. Auch werden Aufstellflächen für die Feuerwehrfahrzeuge benötigt. Eine Einfahrt auf die zum Teil schon bestehende Straße neben der Bahnlinie für die Feuerwehr von Süden her ist derzeit wegen Einwände der Deutschen Bahn, die noch ein kleines Stück an der Einmündung zur Uttinger Straße besitzt, nicht möglich. Die Bahn wies auch darauf hin, dass Teile der Fahrradpromenade noch für Bahnzwecke gewidmet seien. Wie Geschäftsleiter Ralf Müller erläuterte, wird ein Antrag auf Entwidmung gestellt.

Das noch fehlende Stück soll zudem angekauft werden. Eingeschränkt wird die Nutzung der Schulparkplätze solange dort noch der Dreispänner der Gemeinde steht. Ab 22 Uhr darf dort nicht mehr geparkt werden. Als weitere Neuerung wird die alternative Energieerzeugung ohne Einschränkungen gestattet. Die Änderungen und Neuerungen des Bebauungsplanentwurfes „Prix-Gelände“ werden nun wieder ausgelegt, dann soll dieser als Satzung beschlossen werden. Bei der nun dritten Auslegung wurde die Dauer auf drei Wochen festgelegt. Einstimmig wurde dies beschlossen.

Bei dem Punkt Namensgebung für die neuen Straßen und Wege gab es verschiedene Ansätze. Während für einen Teil der Gemeinderäte Namen wie Prix-Straße, Prix-Weg oder Prix-Wiese für die Erschließungsstraße passend schien, fand Stefan Birkner, dass Firmennamen nicht für einen Straßennamen geeignet sind. Bürgermeister Herrmann schlug, sich an alten Flurbezeichnungen orientierend, „Am Anger“ vor. Daraus entwickelte Rudi Hoffmann „Alter Anger“. Für die Fahrradpromenade wünschte sich Helga Gall eine Bezeichnung wie „An den Gleisen“. Die Verbindung des neuen Areals von Unter- und Oberschondorf wollte Florian Gradl würdigen und schlug drei Bürgermeister als Namensgeber vor: Einmal die beiden letzten Bürgermeister von Unter- und Oberschondorf Hugo Höchtl und Matthias Wagner und Alois Metzger als ersten Bürgermeister nach der Zusammenlegung der beiden Gemeinde zu Schondorf im Jahr 1970. Eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen.

Von Renate Greil

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