SCHONDORF.– Klare Linien und viel Glas, durch das die Räume sonnendurchflutet werden können – das haben die beiden Bauwerke gemeinsam, die im Rahmen der Architektouren 2010 in Schondorf am Ammersee präsentiert werden konnten.
SCHONDORF.– Klare Linien und viel Glas, durch das die Räume sonnendurchflutet werden können – das haben die beiden Bauwerke gemeinsam, die im Rahmen der Architektouren 2010 in Schondorf am Ammersee präsentiert werden konnten.
Zum einen führte Architekt Wolf-Eckardt Lüps zusammen mit seinem Sohn Mauritz durch ihr neues Atelier in der Schondorfer Bergstraße in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sportplatz.
Zum anderen präsentierten Matthias und Eric Veltrup eine der 30 exklusiven Eigentumswohnungen ganz im Süden des Ortes.
Schwellenfrei in jeder Etage, mit viel Liebe zum Detail und pfiffigen Ideen, so sind die in ökologischer Bauweise entstandenen Wohnungen geplant und in die Tat umgesetzt worden. Bewohnt werden hier künftig Niedrig-Energie-Häuser in fortschrittlichstem „KfW 40“-Standard mit raumhohen Fenstern und Dreifachverglasung. Eine CO2-neutrale Pellet-Zentralheizung und eine kontrollierte Wohnraumbe- und entlüftung sorgen nicht nur für gutes Klima in den Wohnungen sondern auch in der Umwelt.
Natursteinböden, Fußbodenheizung, Stäbchenparkett und vieles mehr sorgen für das exklusive, heimelige Ambiente in allen Wohnungen. Umfangreiche Elektro- und IT-Installationen, automatischer Sonnen- und Sichtschutz sowie die parkartigen Außenanlagen zeichnen diese fünf Wohngebäude aus. In die Architektouren 2010 aufgenommen wurden die Gebäude aufgrund ihres „generationentauglichen Wohnens in Verbindung mit energieeffizientem Bauen“.
„Der konkave Sockel wächst nahtlos aus dem Asphaltbelag. Innen zeugen rohe Oberflächen vom Eindruck einer Werkstatt. Kein Material überlagert ein anderes“, so ist das neu entstandene Atelier des Architekten Wolf-Eckardt Lüps im Katalog zu den Architektouren 2010 beschrieben. Tatsächlich war es der Wunsch von Architekt Lüps in einer „werkstattähnlichen Atmosphäre“ arbeiten zu dürfen. „Entstanden ist ein frisches Ateliergebäude für kreatives Arbeiten“, schwärmt er den Besuchern vor, die zu einer seiner Führungen gekommen sind.
Die Kreativität von Vater und Sohn Lüps war es denn auch, die ein Gebäude entstehen ließ, in dem kein Arbeitsplatz dem anderen gleicht, in dem die klaren und puristischen Materialien des Bauwerks überall zum Vorschein kommen und in dem ein nachhaltiges Klimakonzept umgesetzt worden ist. Nach Süden, zum Schondorfer Sportplatz hin ausgerichtet, präsentiert sich dem Besucher eine riesige Doppelglasfassade, die – je nach Witterung – teilweise geöffnet oder ganz geschlossen werden kann. Heizungsrohre im Rohfußboden sorgen mittels Pelletsheizung an kalten Tagen für angenehme Arbeitsatmosphäre. Zusätzliche Wärme erzeugt das Rot des unverputzten Dämmziegel-Mauerwerks der Außenwände.
Einen spannenden Kontrast dazu bilden der spröde verarbeitete Beton der Innenwände und –decken sowie die Stahlkonstruktionen der Fenster und der schlichten Treppe.
Im Obergeschoss des klar strukturierten Gebäudes in der Bergstraße in Schondorf befindet sich eine komfortable Wohnung mit, wie es Wolf-Eckardt Lüps ausdrückte „dem ultimativen Alpenblick“. vaf.
Fotos:
Energieeffizientes Wohnen in modernem, barrierefreiem Ambiente, das ist möglich in der Wohnanlage „Am Eichet” in Schondorf. Einblicke gab es bei den Architektouren 2010 am vergangenen Wochenende.
Große Glasfassaden nach Süden sorgen für helle und lichtdurchflutete Wohnräume. Die enstprechende Verglasung lässt jedoch im Sommer die Hitze draußen und im Winter die Wärme drinnen.
Wolf-Eckardt Lüps (Bildmitte) führte im Rahmen der Architektouren durch sein Atelier, dessen Südfassade völlig verglast ist (kleines Bild oben).