Dießener Senioren am Lago Maggiore Viertägige Reise des AWO Ortsverbands Dießen – Dem Frühling entgegen

ak  19. Mai 2017

Eine wunderschöne Reise unternahmen die Senioren der Marktgemeinde Dießen mit dem AWO Ortsverein. Foto: oh

Dießen – Der Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Dießen unternahm eine viertägige Reise. Dazu erhielt der Ammersee Kurier folgenden Bericht.

Dem Frühling entgegen – am 2. Mai um 8 Uhr morgens startete der Bus vom Bahnhof Dießen. Die 34 Teilnehmer hatten gute Laune, im Bus gab es Butterbrezen und Süßigkeiten. Unterwegs wurden drei Pausen gemacht. Nach zwei Stunden Fahrt begrüßte uns die Sonne, herrlich. Michael Hartmann von Steinherr-Reisen erklärte die Sehenswürdigkeiten in der wunderbaren Landschaft, durch die wir fuhren. Die Teilnehmer genossen die Fahrt, es war einfach schön.

Um 16.30 Uhr erreichten wir Stresa am Lago mit seinen Belle Epoque Villen und Grand Hotels. Der Lago Maggiore ist 64 Kilometer lang, bis zu 10 Kilometer breit, und an der tiefsten Stelle 372 Meter tief. Wir hatten hier den Besuch der Boromäischen Insel gebucht.

Der Bus-Parkplatz in Stresa war direkt am Hafen, in dem unsere Barkasse schon wartete. Das Boot brachte uns zur Isola Bella. Hier war eine Besichtigung des berühmten Palastes des Prinzen Borromeo organisiert. Die Insel galt zur Barockzeit als Weltwunder, die barocke Gartenanlage ist eine der schönsten Italiens. Im Bus zurück waren sich alle einig, der Palast und Garten ist einmalig schön, das sollte man mal gesehen haben. Anschließend haben wir dann in unserem kleinen Hotel eingecheckt, wo auch das Abendessen schon auf uns wartete.

Am nächsten Morgen früh raus, die Fahrt nach Mailand war geplant. Sie ist die zweitgrößte Stadt Italiens, Industrie- und Modezentrum. Alfa Romeo, Prada, Versace und Gucci sind hier zu Hause. Wir kamen ohne Stau an und trafen uns am Schloss mit unserer Stadtführerin. Wir besichtigten das Schloss von außen sowie seine Innenhöfe. Von hier aus ging es mit dem Bus weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit. An der Scala stiegen wir aus, lauschten den Erklärungen der Stadtführerin, liefen durch die Galleria Vittoria Emanuele, bestaunten die Geschäfte und Restaurants. Dann waren zwei Stunden zur freien Verfügung, für die einen Mittagessen, für die anderen noch ein kurzer Besuch im Dom und dann langsam zurück zum Bus. Alle waren beeindruckt – eine tolle Stadt!

Am nächsten Morgen war Zeit zum Ausschlafen. Um 9.30 Uhr ging es mit dem Bus zum Lago Maggiore-Express, eine Schmalspurbahn. Wir fuhren von Domodossola durch das italienische Valle Vigezzo, weiter durch die malerischen „100 Täler“ der Schweiz. Tiefe Schluchten, Viadukte, Wasserfälle und Kastanienwälder begleiteten uns. Endstation war Locarno, eine kleine Stadt mit 15.000 Einwohnern. Hier hatten wir vier Stunden Zeit zum Bummel, Essen und Einkaufen. Am Nachmittag ging es aufs Schiff, eine dreistündige Fahrt zurück nach Stresa. Wundervolle Blicke über den See, es wurde viel fotografiert und man genoss einfach die Fahrt.

Der Rückreisetag: Wir mussten früh raus, da wir noch zum Wochenmarkt nach Stresa wollten. Er war fünf Minuten vom Bus- Parkplatz in der wunderschönen Altstadt. Es wurde gehandelt, gekauft und mitgenommen. Schuhe, Handtaschen, Olivenöl und natürlich Käse – es machte einfach Spaß. Nach einer guten Stunde hieß es zurück zum Bus. Auf der Heimfahrt aber noch ein schöner Stopp in Chur in der Schweiz. Hier gab es Mittagessen an der Altstadt, dann noch ein Bummel durch die Gässchen und dann die letzte Etappe zurück nach Dießen. Um 19.15 Uhr am Bahnhof angekommen – und alle waren sich einig: Es war schön.

Peter Reetz