Der goldene Topf am Regenbogen

Alois Kramer  19. Mai 2017

Einen ganz reizvollen Schnappschuss haben wir von Verena Becht, einer Leserin des Ammersee Kurier, bekommen. Sie war reaktionsschnell und hat als Beifahrerin bei der Herunterfahrt ins Zentrum die Kamera gezückt und uns diesen doppelten Regenbogen zugesandt. Foto: Verena Becht

Dießen – Irgendwo am Ende des Regenboges befindet sich ein goldener Topf. Auch ins Schlaraffenland kommt nur, wer sich durch einen Berg von Hirse gefressen hat. So heißt es im Volksmund. Keiner hat den Hirseberg geschafft, ebensowenig einer Gold am Fuße des Regenbogens gefunden. E.T.A. Hoffmann hat aus der Vorstellung eines Schatzes beim Regenbogen eine herrliche Novelle geschrieben, die zwischen Realität und Fantasie hin- und herwechselt.

Einen ganz reizvollen Schnappschuss haben wir von Verena Becht, einer Leserin des Ammersee Kurier, bekommen. Sie war reaktionsschnell und hat als Beifahrerin bei der Herunterfahrt ins Zentrum die Kamera gezückt und uns diesen doppelten Regenbogen zugesandt.

Was für viele Menschen jahrhundertelang ein ungewöhnliches Rätsel darstellte, entpuppte sich mit dem Fortschritt der Naturwissenschaften als ein einfaches physikalisches Phänomen. 1704 brachte Isaac Newtons Theorie des Lichtes die Dis-persion ins Spiel und machte so die Farbenpracht verständlich.

Die Regentropfen zerteilen das natürliche Licht in seine Spektralfarben. Der Beobachter der Naturerscheinung hat die Sonne hinter sich und die Regenwand vor sich.