Freie Fahrt für Rettungsdienste – Straßenreparaturen, Eduard-Thöny-Straße teilweise Einbahn

Utting – Pfingst-Verkehrschaos am See: Bei einem Ortsermin von Gemeindevertretern, Polizei, Feuerwehr und Kommunalem Zweckverband in der Eduard-Thöny-Straße sowie Fahrmannsbachstraße hat sich gezeigt, dass Sofortmaßnahmen ergriffen werden müssen, um die Parksituation zu entschärfen, informiert Uttings Bürgermeister Josef Lutzenberger (GAL) in einer Pressemitteilung. „Die Rettungsdienste wie zum Beispiel die Feuerwehr kommen nicht mehr zwischen den auf…

Die fünf Gemeindehäuser in der Uttinger Dyckerhoffstraße wurden in den 1960erJahren erbaut und noch nicht energetisch saniert. Eine frei gewordene Wohnung in diesem Haus wird vor der weiteren Vermietung renoviert, hat der Gemeinderat kürzlich beschlossen. Foto: Kübler

Sanierung soll fortgesetzt werden

Utting – Die Sanierung der gemeindlichen Wohnhäuser in Utting wird auch 2015 fortgesetzt. Insgesamt gibt es zwölf Gemeindehäuser mit 54 Wohnungen; sie befinden sich in der Kellersgarten-, Schönbach- und Dyckerhoffstraße. Erbaut wurden sie ab Mitte der 1950er Jahre, um die damals herrschende Wohnungsnot, entstanden unter anderem durch Flüchtlinge und Vertriebene, zu mildern, so Bürgermeister Josef…

Harmonisches Zusammenspiel von Musik und Film. Erst gab die Blaskapelle Raisting im Radom, dann vor der Kulisse der Tragluftkuppel, ein Konzert, schließlich sahen sich die Besucher auf die Hülle projizierte Filme an, die die Landsberger Pfadfinder am Radom zeigen. Fotos (3): Straub

Eine atemberaubende Vollmondnacht

  Am und im Radom: Konzert der Blaskapelle Raisting mit Ehrung langjähriger Musiker.- Raisting – Im Radom in Raisting ein Konzert zu geben, das war seit der Eröffnung des sanierten Industriedenkmals vor zwei Jahren ein Traum der Blaskapelle Raisting. Vergangenen Samstag hat er sich erfüllt: Anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des Radoms, in dem sich die…

Im Weilheimer Haus der Begegnung beantwortete Gregor Gysi nach seinem Vortrag noch geduldig die Fragen der Besucher. Mit gelegentlichen Seitenhieben auf die Bundesregierung sorgte der Linken-Fraktionschef immer wieder für Gelächter. Christian Freiherr von Bechtolsheim (Mitte, grüne Jacke) lud Gysi zu dem Abend ein und moderierte die Veranstaltung. 
Foto: Trouillier

Gregor Gysi: Ein bekennender Atheist spricht über Gott

Weilheim – Der Bundestagsabgeordnete der Linken referierte in der Reihe der „Weilheimer Glaubensfragen“/„Scharfzüngig und geistreich“ – Weilheim – Die Vortragsreihe „Weilheimer Glaubensfragen“, in der vierten Ausgabe, wird organisiert von der Weilheimer Pfarrei. In das Haus der Begegnung, das für 350 Plätze vorgesehen war, drängten sich, so die allgemeine Wahrnehmung, am Donnerstagabend gut doppelt so viele…

Der neue Kader des SV Raisting mit den Unterstützern. Fotos (2): oh

SV Raisting startet mit zwei Heimspielen

  19. Team in der Fußball-Bayernliga Süd – Im neuen SVR-Kader viele junge Neuzugänge . – Raisting – Am zweiten Juli-Wochenende, 12. und 13. Juli, ist der erste Spieltag der Fußball-Bayernliga. Für den SV Raisting beginnt die zweite Bayernliga-Saison am Mittwoch, 16. Juli, mit einem Heimspiel gegen den TSV Bogen, am ersten Spieltag hat der…

Der Rutschenhügel am Raistinger Spielplatz am Kirchenweg wird teilweise abgeflacht, um Kleinkindern den Aufstieg zu erleichtern und die Verletzungsgefahr einzudämmen. Foto: Straub

Schwarzbauten den Riegel vorschieben

Gemeinderat Raisting votiert gegen Bauvorhaben – Bauliche Änderung am Spielplatz .- Raisting – Gleich mit zwei Fällen von Bauten, die ohne Genehmigung erstellt wurden, beschäftigte sich der Raistinger Gemeinderat bei seiner Zusammenkunft am Mittwoch und adressierte mit ablehnenden Beschlüssen ein deutliches Signal an die Bauwerber. Ohne Genehmigung wurde ein landwirtschaftliches Gebäude im Landschaftsschutzgebiet in der…

Christine Stedele (43) vertritt ab sofort den Ortsteil Obermühlhausen im Ratsgremium. Bürgermeister Herbert Kirsch gratulierte.Foto: Straub

Christine Stedele für Obermühlhausen

Ortsteilsprecherwahl mit knappem Ergebnis – Stimmenmehrheit für 43-Jährige. – Obermühlhausen Obermühlhausen – Bis 1972 war Obermühlhausen eine eigenständige Gemeinde. Anschließend wurde das Dorf der Marktgemeinde Dießen angegliedert und hatte seither lückenlos ein Mitglied im Gemeinderat, das die Interessen des Ortsteils vertrat. Doch im Mai hat sich die Situation geändert. Pius Abenthum (Bayernpartei), der diese Aufgabe…

Mit Schülern der elften Klassen diskutierte die Menschenrechtlerin Freya Klier am Weilheimer Gymnasium. Foto: oh

Projekttag zu Diktatur und Demokratie

Freya Klier, Mitbegründerin der DDR-Menschenrechtsbewegung, in Weilheim. Weilheim – Am Donnerstag fand für die Klassen 11b, 11f und 11g des Weilheimer Gymnasiums im Rahmen des Geschichts- und Sozialkundeunterrichts ein Projekttag zum Thema Diktatur und Demokratie statt. Durch Unterstützung der Hanns-Seidel-Stiftung konnte Freya Klier als Referentin gewonnen werden, die den Schülern als Mitbegründerin der DDR-Menschenrechtsbewegung Geschichte…

Über die Herkunft als auch über das Verschwinden der ägyptischen Pharaonengattin Nofretete streiten sich bis heute die Historiker. Doch sie und ihr Ehemann, Pharao Echnaton, stehen bis heute für eine für damalige Verhältnisse revolutionäre Kunst. Die Ägyptologin Rosemarie Klemm stellte jüngst im Maurerhansl bei „Goys letzten Montagen“ Nofretetes künstlerisches Vermächtnis vor.
Den heutigen Erkenntnissen nach erschien Nofretete, genannt „die Schöne“, zum ersten Mal 1353 v. Chr., als sie Amenophis IV. heiratete, der sich später in Echnaton umnannte. Amenophis bedeute übersetzt so viel wie „Dem Amun gnädig“, Echnaton „Dem Aton wohlgefällig“. Amun hieß der altägyptische Fruchtbarkeitsgott, Aton war das Symbol der Sonnenscheibe. Damit verdrängte Echnaton auch die Vorstellung des bisherigen Sonnengottes und Götterkönigs Amun-Re, auch Ra genannt.
Im 5. Jahr seiner Regierung zog Echnaton mit Nofretete nach Mittelägypten in ein großes, unbewohntes Gebiet. Dort brachte sie Kinder zur Welt, insgesamt fünf Töchter und einen Sohn, den späteren Pharao Tutanchamun. Zwar unter dem Mann gestellt, war Nofretete doch von besonderer Bedeutung für Kunst und Gesellschaft.
Echnatons Begeisterung für Aton spiegelt sich in so gut wie jeder Inschrift, die die alten Ägypter schufen, wieder. Für die damalige Zeit ungewöhnlich ließ Echnaton einen Aton-Tempel in Theben bauen – ohne Dach. Im Gegensatz zu den anderen Tempeln, die alle groß und überdacht waren, war der Aton-Tempel, aus Kalksteinblöcken errichtet, offen. Die Sonnenstrahlen, die sich in Inschriften und Bildern wiederfinden, sind ein wiederkehrendes Element.
Auch diese Form der Kunst hatten Echnaton und Nofretete revolutioniert: Sie ließen keine makellosen Ebenbilder von sich meißeln, sondern bevorzugten einen Extremstil, der nicht den alten Bildrastern folgte, sondern unkonventionell und naturalistisch war. Skulpturen der beiden wiesen Details auf, die bis dato undenkbar waren: Falten im Gesicht Nofretetes, Ansatz eines Busens – bei Echnaton –, eine dickliche Figur. Alles Details, die die Figuren nicht edel und zeitlos erschienen ließen, sondern menschlich. Auffallend waren auch die  Köpfe, die bei Skulpturen der ganzen Familienmitglieder einen sehr ausladenden Hinterkopf aufwiesen 
Gleichzeitig hielt sich Echnaton für Atons Vertreter auf Erden und damit selbst für eine Art Gottheit. Denn er ließ sich auch ohne Geschlechtsteile abbilden, was die religiöse Aussage überbringen sollte: Er ist Mann und Frau zugleich. So finden sich auch ständig Bilder, auf denen er sich als Wohltäter gibt, dennoch seine Untertanen eine bucklige, unterwürfige Figur machen.
Am 6. Dezember 1912 wurde eine Büste Nofretetes gefunden, entdeckt vom deutschen Ägyptologen Ludwig Borchard und seinem Finanzier James Simon. „Das war eine völlig neue Form der Kunst“, so Klemm. In der ägyptischen Gesellschaft war bis dato nur die Ganzkörperskulptur angesehen. Die Büste Nofretetes, die, wie auf allen Abbildungen, die Pharaonengattin mit ihrer blauen Krone zeigt, ist eines der größten Vermächtnisse dieser Zeit. Zwischen dem 13. und 14. Regierungsjahr Echnatons verschwindet sie den Inschriften nach, Grund dafür könnte ein Wagenunfall sein. In Theben wurde Nofretetes Mumie entdeckt, neben ihren Eltern hat sie Echnaton wohl begraben lassen.
Später wird nur Kija, die „Große Geliebte“ des Königs erwähnt, erhält aber nicht die herausragende Stellung der Nofretete. Philipp Trouillie

Das Licht als wiederkehrendes Element

Die Dießener Ägyptologin Rosemarie Klemm spricht über die Kunst der Pharaonengattin Nofretete. Dießen – Über die Herkunft als auch über das Verschwinden der ägyptischen Pharaonengattin Nofretete streiten sich bis heute die Historiker. Doch sie und ihr Ehemann, Pharao Echnaton, stehen bis heute für eine für damalige Verhältnisse revolutionäre Kunst. Die Ägyptologin Rosemarie Klemm stellte jüngst…

Ein Lagerverkauf für Möbel will sich in der ehemaligen Backstube in der Schondorfer Bahnhofstraße etablieren. Foto: Greil

Möbel und Imbiss statt Bäckerei

Neues Geschäftsleben in der Schondorfer Bahnhofstraße. Schondorf – In die ehemalige Bäckerei in der Schondorfer Bahnhofstraße ziehen neue Geschäfte ein. In der jüngsten Schondorfer Gemeinderatssitzung stimmten die Räte den beantragten Nutzungsänderungen für das Ladengeschäft und die Backstube zu. Wie Bürgermeister Alexander Herrmann (Grüne) vortrug, sollen in dem Ladengeschäft im Erdgeschoss ein Imbiss, ein Ausstellungsraum für…